26
Mar

Heut gibts was aufs Brot

Heute gibts etwas aufs Brot, Heute gibts es frische Streichwurst in verschiedenen Sorten & Variationen.

  • Feine Mettwurst aus dem Rauch
  • grobe Mettwurst aus dem Rauch
  • feine Teewurst
  • grobe Teewurst
  • Schlackwurst

Nun möchten wir ihnen noch etwas wissenswertes zur namentlichen Entstehung mit auf den Weg geben.

Mettwurst

Der Name stammt aus dem¬†Niederdeutschen, wo er im¬†Mittelniederdeutschen¬†und¬†Mittelniederl√§ndischen¬†als¬†Metworst¬†verbreitet ist. Der Begriff¬†Mett¬†bezieht sich dabei einerseits auf die Einschr√§nkung des niederdeutschen Begriffs f√ľr¬†Fleisch¬†bzw.¬†gehacktes Schweinefleisch ohne Speck, anderseits wird die N√§he zum¬†lateinischen¬†mattea¬†f√ľr ‚Äěleckeres Gericht aus gehacktem Fleisch, Kr√§utern usw.‚Äú angegeben. Vermutlich haben sich die beiden W√∂rter bzw. deren Verwendungen angezogen.

Teewurst

Die Herkunft des Begriffes ist heutzutage nicht mehr nachvollziehbar; als Inhaltsstoff war nie Tee enthalten. Ein Erkl√§rungsansatz bezieht sich auf das Unternehmen¬†R√ľgenwalder M√ľhle. Danach liegt die Herkunft der Teewurst im¬†pommerschen¬†R√ľgenwalde (heute¬†DarŇāowo¬†in Polen). Dort wurde sie seit 1874 in der Fleischwarenfabrik von Georg Wilhelm Heinrich Schmidthals (1837‚Äď1927) hergestellt, dessen Frau, die Fleischermeisterstochter Karoline Ulrike Rudolph (1841‚Äď1925), das Rezept 1866 mit in die Ehe gebracht haben soll. Dort soll man sie eines Tages zum Nachmittagstee verspeist und festgestellt haben, dass sie dazu besonders gut passt.[1]¬†Andere Quellen besagen, dass man mit dem¬†Attribut¬†‚ÄěTee‚Äú an ‚Äěhochherrschaftliche englische Gebr√§uche‚Äú[2]¬†erinnern wollte.

Schlackwurst,

ist eine¬†deutsche¬†Rohwurstsorte. Der Name leitet sich vom¬†niederdeutschen¬†Begriff¬†Schlack¬†f√ľr¬†Brei¬†bzw.¬†Matsch, bzw. davon abgeleitet der Bezeichnung¬†Schlackdarm¬†f√ľr die verwendeten¬†Wursth√ľllen¬†ab. Die Wurst √§hnelt in der Herstellung stark der weiter verbreiteten¬†Zervelatwurst. Als Hauptmerkmal gilt die Verwendung von weiten¬†Fettenden, welche die typische Form und gelbliche Farbe der Wursth√ľlle beeinflussen. F√ľr die Herstellung zerkleinert man¬†Rindfleisch,¬†Schweinefleisch¬†(Muskelfleisch und¬†Schweinebauch¬†bzw.¬†Speck) im¬†Kutter¬†bis zur feinsten K√∂rnung, ohne dass es¬†Br√§twird. Typische Gew√ľrze sind¬†Nitritp√∂kelsalz, das auch f√ľr die erw√ľnschte R√∂tung der Wurst genutzt wird, und¬†Pfeffer. Bei einigen Rezepturen wird die Masse auch ges√ľsst, zum Beispiel mit¬†Honigoder¬†Fruchtsaft, ebenso werden teilweise Kardamom,¬†Ingwer¬†und¬†Senfk√∂rner¬†verwendet. Nachdem die Masse in die¬†Naturd√§rme¬†abgef√ľllt ist, werden die W√ľrste 24 Stunden¬†kalt ger√§uchert. Anschlie√üend reifen sie vier bis sechs Tage. Die Wurst ist dadurch schnittfest, jedoch weicher als andere¬†Dauerwurstsorten.